Liebster Award, Teil 1

Scamparis ist nominiert!

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Ich tanze vor Freude, denn ich habe ihn (endlich) erhalten – den Liebster Blog Award! ♥

Nominiert hat mich die liebe Ypsilon von Strolche Vita, die in ihrem Blog über ihr süßes Leben mit Junior, Mini und ihrem Papa berichtet. Ganz lieben Dank dafür!

Wer sich nicht in Bloggerkreisen bewegt und noch nicht weiß, was genau dieser Award überhaupt ist, dem seien folgende Regeln erklärt:

  1. Nominiere 11 Neu-Blogger, die weniger als 200 Follower haben und informiere sie darüber!
  2. Bitte nenne diese 11 Blogger in deinem Blog und verlinke sie!
  3. Beantworte die 11 Fragen des Bloggers, der dich nominiert hat!
  4. Verlinke die Person in deinem Blog, die dich nominiert hat!
  5. Zuletzt überlege dir 11 neue Fragen für deine 11 nominierten Blogger!

Auch die liebe Ypsilon von Strolche Vita hat mir 11 Fragen gestellt, die ich jetzt natürlich mit Freuden beantworten werde! Lustigerweise sind ein paar wirklich treffende Fragen dabei. Aber lest selbst:

Frage 1: Was war der Grund für dich einen Blog zu starten?

Eigentlich ganz einfach beantwortet: Da ich Kreative mit Herz & mit Seele bin und das geschriebene Wort liebe, war es lediglich eine Frage der Zeit, einen eigenen Blog auf die Beine zu stellen. Ich hatte schon zu Unizeiten den Plan, irgendwann einen eigenen Blog ins Leben zu rufen, in dem ich mich mit den (schönen) Dingen des Lebens befasse, die mir Freude bereiten.

Leider wusste ich zu diesem Zeitpunkt einfach noch nicht, wie und wo genau ich beginnen sollte. Die Angst davor, irgendetwas falsch zu machen (was natürlich völliger Blödsinn ist!), hat mich ziemlich lange davon abgehalten, meinem Traum nachzugehen, doch irgendwann Ende letzten Jahres war es dann endlich so weit und ich habe mich getraut. Entstanden ist dann relativ schnell Scamparis, mein Blog, der auch aktuell immer noch ein wenig unter meiner Angst und auch Unwissenheit in Sachen Blogging zu leiden hat. Ich hoffe aber, dass sich das mit der Zeit geben und der Schreibroutine weichen wird, die mir aktuell noch so ein kleines bisschen fehlt :-)

Frage 2: Ist dein Blog für dich Hobby oder Beruf?

Ein bisschen von beidem. Wie oben schon erwähnt, wollte ich schon immer eine eigene, kleine Schreibwiese haben, auf der ich mich kreativ austoben kann. Dazu kam dann mit der Zeit, dass ich mich nicht nur hobbymäßig, sondern auch beruflich dem geschriebenen Wort verschrieben (was für ein Wortspiel!) und für mich beschlossen habe, dass es Sinn machen würde, einen Blog auch rein aus beruflichen Gründen, als eine Art Referenz, zu betreuen. So kann ich im Internet nicht nur leichter gefunden werden, sondern gleichzeit in meiner Vita den Blog als Schreibprobe beifügen.

Da ich in meiner Freizeit häufig auf Messen, Conventions und sonstigen Veranstaltungen unterwegs bin, über die ich anschließend in meinem Blog berichte, fliegen über allem natürlich immer noch der Gedanke & die Hoffnung, irgendwann vielleicht sogar kreative Schreib- & Fotoaufträge zu bekommen. Schön wäre es!

Frage 5: Bist du eher ein Sommer- (Strand) oder ein Wintertyp (Schnee)?

Ich bin eigentlich ein Herbsttyp *lach* Ich liebe einfach die Farben, die der  Herbst so mit sich bringt – sattes Orangerot, Goldgelb und Schokobraun. Für mich gibt es nichts tolleres, als an einem schönen Sonnentag im Herbst spazieren zu gehen und Wärme und Farben in mich aufzunehmen!
Wenn ich mich jetzt allerdings für Winter oder Sommer entscheiden müsste, so würde ich den Sommer wählen. Ich hasse die Kälte, bin selber eine totale Frostbeule und bekomme im Winter einfach eine dauerhafte Winterdepression.

Frage 4: Entweder man liebt es oder man hasst es. Magst du Camping?

Lustige Frage, denn ich bin ja eine eingefleischte Liverollenspielerin *lach* Von daher würde ich sagen – ich mag Camping. Ich bin gerne draußen in der Natur, ich koche mir mein Süppchen gerne selbst und ich mag die Unabhängigkeit, die Freiheit, die mit dem Campen in der Natur einhergeht. Da ich mit dem Liverollenspiel nur Gutes verbinde und jedes Mal, wenn wir uns auf die Socken zum Campen auf einer Con machen, meine kleine Familie wiedersehe, verbinde ich auch mit dem Campen nur Gutes. Ich weiß zwar nicht, ob ich unbedingt auch außerhalb des Liverollenspiels campen würde, ganz einfach, weil ich das schon oft genug in diesem Rahmen tue, aber generell würde ich schon sagen, dass ich campen mag, ja.

Frage 5: Was war das romantischte Geschenk, das du je bekommen hast?

Öh.. gute Frage! Da muss ich wirklich länger drüber nachdenken. Es gab ein Geschenk, das mir in Erinnerung geblieben ist und das ich auch heute noch auf meinem Schreibtisch stehen habe – ein kleines Einmachglas mit bunten, selbstgebastelten Mini-Sternchen, von denen jedes nach dem Auseinanderfalten ein Buch- oder Filmzitat aus meinen Lieblingsstücken offenbart. Manchmal auch etwas Selbstgeschriebenes. Das fand ich von der Idee und auch von dem Aufwand, der dahinter steckt, einfach nur schön 

Frage 6: Wie viel Geld müsste man dir bieten, damit du dir eine Glatze schneiden lässt?

Puh… wirklich, ich habe keine Ahnung. Ich hänge sehr an meinen Haaren und züchte sie seit langer, langer Zeit, damit sie endlich wieder auf eine richtig lange Länge kommen. Ich persönlich experimentiere auch einfach gerne und viel mit meinen Haaren herum, finde aber nicht, dass mir kurze Haare stehen. Entsprechend würde ich mir meine Haare vorerst auch nicht “kurz” schneiden und eine Glatze wäre für mich persönlich der Horror schlechthin. Klar, es gibt Perücken und das Haar wächst ja auch wieder, aber.. so auf die Schnelle kann ich auf die Frage leider keine Antwort geben.

Frage 7: Womit hast du als Kind am liebsten gespielt und besitzt du dieses Spielzeug noch?

Auch eine schwierige Frage, denn es gibt einige Dinge, die ich als Kind sehr gerne gemacht habe. Spontan fallen mir dazu mein blauer Stoffbär (wegen der zugewachsenen Augen auch liebevoll “Drogenbär” genannt) und ein kleiner, rosafarbener Stoffhase ein. Mit den beiden habe ich nie wirklich gespielt, sie haben mich allerdings von der Wiege auf bis ins Erwachsenenalter begleitet. Wenn ich jetzt allerdings sagen müsste, wo sich die beiden aktuell aufhalten, dann müsste ich raten und suchen… vermutlich irgendwo in meinem Zimmer, die beiden würde ich niemals wegschmeißen!

Frage 8: Machst du jeden Modetrend mit oder trägst du DAS was DU magst?

Ich bin ich und ich trage das, was mir gefällt und vor allem was mir steht und worin ich mich wohlfühle. Modetrends kommen und gehen, was bleibt ist der Eindruck, den man mit seinem Stil hinterlässt. Meiner Meinung nach bringt es nichts, sich in Kleidung zu zwängen, die einem nicht steht oder hinter der man nicht zu 100% steht. Man merkt sofort, wenn irgendjemand “aufgesetzt” ist und für mich gibt es nichts wichtigeres, als Authentizität. Ich trage nicht, also bin ich, sondern ich bin, also trage ich. Entsprechend habe ich meinen ganz eigenen Stil entwickelt. Der kann heute mal so und morgen so sein, nächsten Monat vielleicht wieder ganz anders. Ich bin eben kreativ, experimentiere gerne und verändere mich stetig. So verhält es sich natürlich auch mit meinem Stil.

Frage 9: Wenn du ein Tier wärst, welches Tier wärst du dann?

Definitiv eine Katze. 

Frage 10: Welcher Kinofilm beschreibt dich und dein Leben am besten?

Im Moment läuft keiner, der das täte, aber da auch Alice im Wunderland irgendwann einmal im Kino gelaufen ist – Alice im Wunderland ;-)

Frage 11: Bei welcher Frage musstest du am längsten überlegen?

Bei Frage 5 und Frage 7.

Und damit endet diese Fragerunde auch schon :-) Meine Auswahl an Blogs, die ich für besonders lesenswert empfinde, ist bisher noch nicht getroffen, denn jetzt liegt es an euch, euch zu bewerben.

Für die 11 Blogs mit unter 200 Followern, die mir am besten gefallen, warten eine Nominierung und 11 spannende Fragen! Also schreibt mir! :-)

Sari Campari

 

Heiß, heißer, Feuerherzen

Benefizveranstaltung für Abraxaz!

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18. Januar 2014. Als ich die Stadthalle in Osterholz-Scharmbeck betrete, merke ich sofort – hier liegt etwas ganz Besonderes in der Luft! Aus der überschaubaren Halle ist an diesem Wochenende ein waschechtes Festivalgelände entstanden, auf welchem es vor Musikern, Künstlern und gewandeten Besuchern nur so wimmelt! Sie alle sind wegen einem Grund gekommen – für Abraxaz!

Ich will mehr erfahren und stürze mich geradewegs hinein in das Getümmel! Im Inneren der Halle erwartet mich ein unerwartetes Bild – auf der großen Bühne haben sich bereits die ersten Barden und Musiker zum Soundcheck eingefunden, während sich die Besucher, völlig mottogetreu, in der rustikalen Schenke umsorgen lassen. Moderne trifft auf Mittelalter, so hat sich Hera en Fabulan von Liberi Effera, den „Freien Wilden“, das vorgestellt. Ich treffe sie im Außenbereich des Geländes und habe natürlich viele Fragen mit im Gepäck. Allen voran die Frage nach Abraxaz – wer ist eigentlich dieser Mann, von dem hier jeder spricht?

Abraxaz heißt, so erfahre ich, in Wirklichkeit Jens Schellert und ist ein Feuerkünstler & Musiker (“Duo Abraxaz”, “Heidenlärm”), der im vergangenen Jahr seine linke Hand bei einem Unfall während eines Auftritts verlor.

 

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Sein schlimmes Schicksal traf die Szene wie ein Schlag und so taten sich kurzerhand Freunde, Kollegen und Bekannte zusammen, um Jens helfend unter die Arme zu greifen. So auch Hera, die mit ihrer fixen Idee, ein Benefizkonzert für den verunglückten Feuerkünstler auf die Beine zu stellen, den Grundstein für das Feuerherzen legte. Von der Bereitschaft zu helfen und der riesigen Anteilnahme anderer Künstler war sie im Endeffekt mehr als überwältigt. Am Ende hatten wir 18 Mittelalterbands und zahlreiche Künstler und helfende Hände zusammen, die alle bereit waren, auf ihre Gage zu verzichten und für den guten Zweck zu spielen.”

“Es ist ein großartiges Gefühl zu wissen, dass so viele Menschen bereit sind, ihre Zeit zu opfern und zu helfen!”

 

Helfen wollten am Ende tatsächlich auch namhafte Bands wie „Harpyie“ und „Vogelfrey“, was Hera besonders gefreut hat. „Da ich seit 10 Jahren kleine Mittelaltermärkte mit meiner Truppe organisiere, kann ich viele der kleineren Bands natürlich schon vorher. Gruppen wie „Impius Mundi“ oder Nôt unde Ellénde“ haben beispielsweise über Jahre hinweg bei uns gespielt. Bei den größeren Bands dachte ich mir „frech kommt weiter, fragen kostet ja nichts“ und habe einfach mal angefragt, ob sie nicht Lust hätten, bei uns zu spielen. Und sie haben zugesagt!“

Die Planung zum Event stemmt Hera jedoch ganz alleine. Das kann bei Zeiten ganz schön nervenaufreibend sein, sei aber niemals ein wirklich großes Problem, verrät sie mir.
Ich bin ja nicht völlig alleine, sondern habe wunderbare Menschen um mich herum, die mir den Rücken stärken und das Gefühl geben, das Richtige zu tun. Viele aus unserer Mittelaltergruppe „Liberi Effera“ helfen mit. Ich verteile die Aufgaben und weiß, dass ich mich auf die Leute verlassen kann. Aber natürlich helfen auch die Bands & Künstler – die Feuershows zum Beispiel werden von den „Freien Feuern“ organisiert, 25 Feuerkünstlern aus verschiedenen Gruppen aus ganz Deutschland. Einen Teil des benötigten Materials bekommen wir sogar unterstützend von „SAM&more“ gestellt! Zusammengefasst stemmen wir die Organisation für das Feuerherzen also irgendwie alle gemeinsam.”

“Wir sind eins, wie eine große Familie!”

 

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Auf die Frage hin, ob sie sich vorstellen könne, das Feuerherzen ob der großen Resonanz zu einem kommerziellen Festival umzugestalten, antwortet die Veranstalterin mit einem entschiedenen Nein. Dieses Event wird mit dem Herzen gestaltet. Das Feuerherzen ist einmalig, für Abraxaz, und alles, was wir am Ende ein- und mitnehmen kommt ihm und den Künstlern zugute. Ein kommerzieller Gedanke oder höhere Preise wären ein Verrat an die gute Sache, die dahinter steckt.“ Und Recht hat sie, denn schließlich macht gerade die Zusammenarbeit der Künstler und der Wille der Besucher, den Preis ihrer Tickets für den guten Zweck zu bezahlen, das Feuerherzen so besonders.

Abraxaz selbst lässt sich am Ende des Abends während der großen Jamsession auf der Bühne blicken. Er habe es sich niemals träumen lassen, so viele „Pfeifen“ gleichzeitig auf einer Bühne stehen zu sehen, sagt er mit Blick zu den fast 20 Dudelsackspielern. Dies sei ein bewegender Moment für ihn, denn das Besondere sei für ihn nach all der Zeit immer noch die familiäre und kollegiale Atmosphäre, die in der Mittelalterszene herrscht und seinesgleichen sucht. Und so makaber der eigentliche Anlass auch sei, so wünscht sich Abraxaz an diesem Tag eigentlich nichts mehr, als mit allen gemeinsam zu feiern.
Denn lasst euch gesagt sein, ich sehe in die Zukunft und alles wird gut.“, sagt er mit einem Lächeln und ein gellender Applaus bestätigt, was ich von Anfang an vermutet habe – dieser Tag/das Feuerherzen ist nicht nur für Abraxaz, sondern für alle etwas ganz Besonderes.

Sari Campari

 

 Fotos: Snap Motion Photography, Uwe Tächl
Alle Rechte vorbehalten.

(Dieser Artikel wird in der kommenden LARPzeit #43 erscheinen.)

“Blogger schenken Lesefreude” 2014

Scamparis schenkt mit!

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Ich habe das Glück, am diesjährigen “Blogger schenken Lesefreude” teilzunehmen und darf  somit Bücher verlosen, die mich seit meiner Kindheit & Jugend geprägt haben bis zum heutigen Tag! Wie viele und welche Bücher das sein werden, werde ich euch am Ende des Beitrags verraten :-)

Das “Blogger schenken Lesefreude” ist eine Gemeinschaftsaktion von Bloggern für Bücherfans & Leseratten, die zum Welttag des Buches am 23. April 2014 stattfindet. An diesem ganz besonderen Tag möchten wir Blogger unsere Begeisterung für das geschriebene Wort hinaus in die Welt tragen und mit unseren Lesern teilen. Denn sind wir mal ganz ehrlich – eine Welt ohne Bücher wäre ein trauriges Leben!

Deswegen verlosen zahlreiche Blogger an diesem Tag auf ihren jeweiligen Blogs Bücher, die sie begeistert, mitgerissen, fasziniert und geprägt haben!

 

Die Aktion fand 2013 zum ersten Mal statt und hat über 1000 Blogs dazu bewegt, geliebte Bücher zu verschenken und Lieblingsgeschichten zu teilen. Eine so sagenhafte Resonanz sorgte natürlich schnell für Furore und entsprechende Artikel in “Bücher Magazin”, Boersenblatt und Buchmarkt, erschienen. Dieses Jahr werden sogar noch mehr teilnehmende Blogs erwartet!

Bei einer so tollen Aktion möchte natürlich auch ich mitmachen und begebe mich auf die Suche nach Helden meiner Kindheit. Und eigentlich muss ich dafür noch nicht mal lange Suchen, denn ich weiß sofort, wer mich als Kind stetig begleitet hat und auch heute zur Weihnachtszeit noch in Faszination versetzt:

“Das letzte Einhorn” von Peater S. Beagle.

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Viele denken sich nun vermutlich “wie kindisch”, aber das ist es nur auf den 1. Blick, denn das letzte Einhorn ist auch ein Buch für Erwachsene. Natürlich haben viele Mädchen aus meiner Generation in jungen Jahren durch Geschichten, Filme und Hörspiele oftmals eine Faszination für Pferde und Märchengestalten. Das Einhorn bildet da keine Ausnahme. Als ich als kleines Mädchen zum ersten Mal den Film sah und die Geschichte hörte, war ich sofort hin und weg. Ich liebte die Geschichte von dem Fabeltier, welches den heimischen Wald verließ und sich auf die Suche nach seinen Artgenossen macht. Ich war unglaublich gefesselt von Mommy Fortunas fahrendem Mitternachtszirkus, in dessen Fänge das Einhorn gerät und wodurch es den Zauberer Schmendrick kennenlernt. Ich liebte den tollpatschigen Schmendrick, der seine Magie nicht unter Kontrolle hat und ich hatte ein Herz für die alte, verbitterte Molly Grue, die das Einhorn seid ihrer Kindheit misst. Mein Herz litt mit Lady Amalthea und Prinz Lir, focht mit ihnen den Kampf gegen König Haggard und seine Schergen, allen voraus der Rote Stier. Und am Ende – ja, am Ende, da rannen mir die Tränen nur so über die Wangen, als Amalthea, das letzte Einhorn, heimkehrt.

Nicht nur eine wunderschöne Geschichte, sondern gerade literarisch so wundervoll poetisch angehaucht, dass es mich beim Lesen & Anschauen schmerzt, so schön ist es. Ein Buch voller zwiespältiger Charaktere, die, jeder für sich, ihren eigenen Kampf zu fechten haben, alle vereint in einer Gruppe, die bereit ist, für das Einhorn, die Reinheit & die Unschuld auf dieser Welt, alles zu opfern. Und die wundervolle Reise beginnt nicht erst spät, nein, sie beginnt gleich zu Beginn des Buches, als ein kleiner Schmetterling auf das Einhorn trifft und ihm flüstert, dass sie das letzte sei… ♥

Meine zweite Wahl war beinahe ebenso eindeutig und schnell gefällt:

“Der Name des Windes: Die Königsmörder- Chronik. Erster Tag” von Patrick Rothfuss.

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Besonders in der englischen Fassung bringt die Erzählung der Geschichte, der Zauber der Zusammensetzung aus Wörtern, Charakteren & Handlungsstängen einen wahre Bilderflut mit sich, die sich vor dem geistigen Auge wortwörtlich ergießt. Hier ist die wahre Kunst des Schreibens am Werk, denn Patrick Rothfuss erzählt nicht von einer Welt und ihren Charakteren, nein, er erfindet sie völlig neu und erweckt sie mit Worten wahrhaftig zum Leben. Der junge Kvothe wächst in einer Truppe von Schaustellern und Kesselflickern auf, allesamt etwas ganz besonderes, denn sie alle sind Edema Ruh, altes Fahrenden-Blut und mit großem Respekt bezollt. Doch für Kvothe endet das “schöne” Leben schon bald, denn auf der Reise lauern Gefahren, die ihm nicht nur seinen Trupp, sondern auch seine Eltern nehmen. “Sie haben einfach die falschen Lieder gesungen..” Ab diesem Zeitpunkt muss sich der junge Kvothe selbst durchschlagen und sein Ziel ist klar – die sagenumwobene Universität in Imre, von der ein mitreisender Weggefährte einst Geschichten erzählt hat. Dort möchte er die hohe Schule der Magie erlernen und die finden, die ihm seine Eltern, sein Leben geraubt haben – die Chandrian.

Vielleicht versteht so allmählich der ein oder andere unter euch, woher meine Faszination für das Fahrende Volk stammt..? ;-)

Diese 2 Bücher werden es jedenfalls sein, die es am 23. April 2014 hier im Blog & auf Facebook zu ersteigern gibt!

 

Eine schöne Auswahl, wie ich finde :-) Wer mehr über das “Blogger schenken Lesefreude” erfahren oder selbst mitschenken möchte, der findet alle Informationen über die offizielle Seite.

Scamparis  ♥

P.S.: Alle Bilder sind geliehen & dürfen behalten werden.