Schüttel deinen Speck!

Auf dem 21. Orientalischen Festival in Duisburg!

LEYLAJO - 01

Zum 21. Mal findet es nun statt, das weltgrößte orientalische Festival, welches sich dem ästhetischen Tanz Rund um Bauch & Hüfte widmet. Selbst bestätigen konnte ich das bisher leider noch nicht, doch glauben tue ich es sofort, denn was sich in der Zeit vom 22.11. – 1.12. in Duisuburg trifft, das sind die ganz Großen und richtig Guten der Bauchtanz-Szene! Ausgerichtet wird das Festival, wie gewohnt, von Leyla Jouvana, die deutlich sagt: „Das ist nicht nur Gewackel oder das, was man aus irgendwelchen Restaurants an der Ecke kennt, wo man eine Tänzerin engagiert hat”, hier handelt es sich die Liebe zum Handwerk – dem Tanz. Ästhetische Bewegungen, ausgefeilte Muskelarbeit und umwerfend schöne Kostüme sind hier beinahe an jeder Ecke zu finden, sodass einem die Augen fast übergehen, vor lauter Schönheit!

Neben mehrere Stockwerken reiner Verkaufs- und Ausstellungsfläche werden außerdem zahlreiche Workshops, Meetings und (Gala-)Shows an- & dargeboten, sodass eine Entscheidung, was man zuerst sehen und wohin man als erstes gehen soll, ziemlich schwer fällt. Ein besonderes Schmankerl sind dabei, zugegeben, die Galashows. „Im Wettbewerb kann man (..) sehen, wie die Welt tanzt, welche Unterschiede es gibt.“ Bauchtanz sei kein klar abgesteckter Bereich, „es gibt viele Stile, die über die Jahrhunderte durch verschiedene Einflüsse entstanden sind“, erklärt Leyla Jouvana. Und Recht hat sie, so finden sich auch im ausgefeilten Workshopprogramm die verschiedensten Stile und Kurse wieder. Von Gypsy & Flamenco, über ägyptisch und Balady, bis hin zu Tribal, Fusion und Schleiertanz gibt es hier garantiert für jeden versierten Tänzer etwas, was sein Tänzerherz höher schlagen lässt.

Auch Scamparis wird am Wochenende einen kleinen Abstecher zum 21. Orientalischen Festival machen, in diesem Jahr mit Hauptaugenmerk auf dem Basar. Da darf die Kamera natürlich nicht fehlen! Die Fotos vom Event gibt es dann natürlich demnächst hier :-)

Sari Campari 

Quellen: Leyla Jouvana und WAZ

Foto: Fremdnutzung. Alle Rechte sind dem Fotografen vorbehalten!

Beam me up, Scotty!

 Zum Spaceritter 2013 nach Oberhausen!

Spaceritter 2013

Ein anstrengendes Wochenende voller Spaß, netter Leute und jeder Menge Fantasie liegt hinter mir!

Am Samstag ging es bereits früh los nach Oberhausen zum zweitägigen Spaceritter Festival. Wer jetzt noch nicht weiß, was das sein soll, der hat definitiv etwas verpasst! Das Spaceritter Festival wirbt damit, ein “fantastisches Spektakel” zu sein und genau das ist es auch. Bereits am Eingang wird man durch ein riesiges Stargate empfangen, durch welches die Gäste auf das Veranstaltungsgelände gelangen.  Und auch auf den restlichen Wegen wird man von den großen, runden Weltraumtoren begleitet. Was einen auf dem Gelände erwartet, ist dann auch nur noch schwer zu beschreiben – Bekannte Charaktere aus den bekanntesten Weltraum- & Sci-Fi-Filmen, gruselig-blutige Horrorgestalten und mittelalterliche Gesellen tummeln sich hier nebst verzückenden Tänzerinnen, barocken Edeldamen und preußischen Spießgesellen. Und irgendwo darunter – ich. Getarnt als orientalische Tänzerin.

Was sich hier auf dem Gelände des ehemaligen Schacht 6 der Zeche Concordia abspielt, kann wohl nur aus großes Schaulaufen bezeichnet werden, den selbstgebastelte und liebevoll verzierte Kostüme warten nahezu an jeder Ecke. Fans der Genres Fantasy, Sci-fi, Horror, Barock, Mittelalter, Fantasy, Oriental und Historik, aber besonders der Filme & Serien “Star Wars”, “Star Trek”, “Stargate”, “Alien vs. Predator” und “Herr der Ringe”, kommen entweder selbst kostümiert oder aber in normaler Klamotte, dafür aber voll auf ihre Kosten . Gezeigt werden nämlich nicht nur Kostüme der kreativsten Art, sondern außerdem kleine Walking Acts, Shows und Lesungen, die den Zuschauer (mich eingeschlossen) immer wieder aufs Neue begeistern! Da spielen musikalische Highlights auf, tanzen namhafte Tänzer, Gruppen und Akrobaten und lesen bekannte Autoren und aus ihren Bestsellern und Neuerscheinungen vor. Da kann es auch schon einmal vorkommen, dass sich im Publikum ein Nazgûl verbirgt und Darth Vader das Tanzbein auf der Tanzfläche schwingt. Hier kommt eben alles zusammen (was Rang und Namen hat).

Neben all den fantastischen Shows und Kostümen gibt es jedoch auch noch kulinarische Genüsse und ein Unterhaltungsprogramm für die Kleinen zu bestaunen. Ein kleiner aber feiner Mittelaltermarkt vor den Gebäuden lädt zum Schlendern und Kaufen ein und köstliche Gerüche von Brotfladen, Flammkuchen und Ofenkartoffeln liegt in der Luft. Schon spielen die Barden auf, lehrt der Schmied die Kleinen, wie aus  Metall im Feuer ein Essbesteck wird. Auch die Jedischule für angehende Jedis darf da natürlich nicht fehlen. Im Amphitheater lernen die kleinen Padawane den richtigen Umgang mit dem Lichtschwert und den ehrbaren Kodex der Jedi. Und für die Großen gibt’s im Inneren der Niebuhrg den “Kittys’ Hells Bells” Endzeit-Tanzclub, bei dem sich junge Tänzerinnen an der Stange räkeln und den Zuschauern so richtig einheizen. Aber Achtung, Eintritt erst ab 16 Jahren, um 21 Uhr sogar erst ab 18! Uiuiui..!

Auch meine kleine Tanzfamilie konnte den Zuschauern ganz schön einheizen, allerdings eher auf die etwas gesittetere Art ;-) Die Kunst des Tribal Style Bellydance verzauberte dabei nicht nur die erwachsenen Zuschauer, sondern besonders die Kleinen, die aus dem Staunen, ob unserer aufwendigen, schmuckverzierten Kostüme, gar nicht mehr herauskamen. Mehrmals am Tag trafen wir uns mit anderen Tänzern und Gruppen im orientalischen Eck und  boten einander unsere Künste zu feinsten, orientalischen Klängen dar. Mein persönliches Highlight folgte dann am Sonntag Nachmittag – Ein Tänzchen mit den Mädels vom Tribe Mayura zu Livemusik von den Spielleuten von Animus Andvarii. Da konnten sich selbst Nazgûl, Aliens und Stormtrooper nicht mehr auf den Stühlen halten und tanzten ungehemmt mit. Ein Freudentanz für die Seele und Unterhaltung pur für alle Beteiligten und Zuschauer!

Mein Fazit:

Das Spaceritter Festival ist eine großartig Veranstaltung und ein großes Miteinander von Fans, die alle dieselbe Leidenschaft teilen und sich diese auch bis ins hohe Alter erhalten – die Fantasie aus Kindertagen! Nächstes Jahr werde ich definitiv wieder mit dabei sein!

 Sari Campari

Foto: Feenstaub Entertainment Eventfotografie©. Alle Rechte vorbehalten.

Dieser Artikel ist auch in der LARPzeit #42 erschienen.

Le Poison Vert

Ein dunkelromantischer Abend

 

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In wenigen Stunden geht’s zum Poisont Vertnach Bonn, einer Art Soirée mit verschiedenen Bühnenshows und anschließendem Tanzball. Ich bin schon ganz gespannt, was ich vor Ort vorfinden werde! Natürlich wie immer mit im Gepäck – die gute EOS 550D, um ein paar schöne Fotos zu schießen! Die gibt’s dann hoffentlich in den nächsten Tagen mit einem kurzen Bericht hier zu bestaunen.

Also dran bleiben! :-)

Sari Campari

Quelle: https://www.facebook.com/events/624656787568431/